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Brücken sorgen für Verwirrung bei KLK
Antrag der SPD-Fraktion im Gemeinderat und Aussage lokaler Handwerker veranlasst KLK in ihren Hauswurfsendungen zu überstürzten, unangemessenen Reaktionen
Mit großem Interesse beobachten wir als SPD-Köngernheim das kreative Umgehen der KLK und Ihrer Vorsitzenden Jutta Hoff mit den wichtigen Belangen der Ortsgemeinde Köngernheim. Es scheint so, dass Frau Hoff allmächlich realisiert, dass die Aufgaben eines Ortsvorstandes nicht darauf beschränkt sind, Zäune, Mauern, Schilder im Ortsbereich und handgearbeitete Schränke im Bereich der Kindertagesstätte aufzustellen, sondern dass es auch geboten ist, die Gefahrenabwehr für Köngernheimer Bürgerinnen und Bürger aktiv und mit Sachverstand zu betreiben.
Generell haben wir als SPD-Ortsverein auch Verständniss dafür, dass im Rahmen der sachlichen Entscheidungskompetenz des Gemeinderats Köngernheim, von unserem Sachverstand und unserer Kenntnis historischer Ereignisse im Rahmen gemeindlicher Entscheidungen Gebrauch gemacht wird. Unverständlich bleibt uns aber, das im Rahmen der KLK-Hauswurfsendungen dargebotene Desinteresse an aktuellen Bedrohungen durch mögliche Hochwassereignisse im Bereich der Nonnenwiese. Politische Selbstsucht wird hier über die Belange der Köngerheimer Bürgerinnen und Bürger gestellt. Durch die Obere Wasserbehörde verbriefte Tatsachen werden negiert, um den politischen Gegener zu diffamieren.
Wir als SPD-Ortsverein werden aber auch zukünftig im Interesse der Anwohner entsprechende Anträge im Gemeinderat einbringen, auch wenn diese durch die KLK-Mehrheit ins Lächerliche gezogen und bereits bei Antragstellung ohne Beleuchtung der Sachlage durch die Mehrheitspartei im Gemeinderat abgewiesen werden. So wird, analog zur bisherigen Forderung zur Gefahrenabwehr im Hochwasserfall, von uns gefordert, den Durchlaßquerschnitt an den weiteren Brücken im Nahbereich so weit zu erhöhen, dass eine zukünftige Überflutung der Nonnenwiese ausgeschlossen sein wird. Hierzu werden wir in der kommenden Sitzung des Köngernheimer Gemeinderates einen entsprechenden Antrag einbringen.
An Frau Hoff und ihren Verein sei der Appell gerichtet, endlich die versprochene transparente und offene Ortspolitik zu beginnen und das ausschließliche "Bedienen" des eigenen Klientels zu beenden. Als Ortsvorsteherin hat sie schließlich eine überparteiliche Verantwortung, derer sie sich langsam bewußt werden sollte.
- Links:
Niederschrift der Gemeinderatssitzung vom 19.01.2010: www.koengernheim.de/pdf/ProtokollRat19012010.pdf

